DIE INSELORTE AUF FÖHR

Alkersum
Alkersum ist eines der ältesten Dörfer Föhrs und seit 1995 anerkannter Erholungsort. Der Ort liegt in der für Föhr typischen Geest-Marsch-Randlage. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Reiterhof im Südosten des Ortes.

Borgsum
Borgsum ist ein bäuerliches Dorf mit vielen alten sehenswerten Reetdachhäusern. Ein besonderer Blickfang des Ortes ist die 1992 neu erbaute Windmühle „Galerieholländer“ im Südwesten des Ortes. Im Ort stehen verschiedene Gastronomieangebote, insbesondere Cafés, für das kulinarische Wohl zur Verfügung. Borgsum liegt besonders zentral im Fahrradwegenetz der Insel und ist ebenfalls seit 2006 anerkannter Erholungsort.

Dunsum
Dunsum mit seinen insgesamt 85 Einwohnern hat einen ausgeprägten landwirtschaftlichen Charakter. Von hier aus starten die großen Wattwanderungen zur Nachbarinsel Amrum. Diwe Wattwanderungen dauern ca. 2 – 2,5 Stunden und sind ca. 8 km lang.

Midlum
Die Gemeinde steht, wie der Name schon sagt, im Mittelpunkt der Insel. Als touristische Attraktion ist insbesondere die Ackerumer Vogelkoje, der erstmals im Jahre 1766 eine Konzession erteilt wurde und die dem Entenfang diente, zu nennen.

Nieblum
Die Gemeinde Nieblum ist nach Wyk die durch den Tourismus am stärksten geprägte Gemeinde auf Föhr. Das drückt sich auch im Ortsbild des Hauptortes sowie dem 1970 eingemeindeten Ortsteil Goting und den strandnahen Splittersiedlungen Bredland und Greveling aus. In dem mehrfach ausgezeichneten Friesendorf bauten sich Seefahrer und Kapitäne im vorigen Jahrhundert ihre wunderschönen Friesenhäuser und pflanzten mächtige Ulmen- und Linden-Alleen. Am Ortsrand steht der alte Friesendom St. Johannis aus dem 13. Jahrhundert mit kostbarem Schnitzaltar. Nieblum hat einen der gepflegtesten 18-Loch Golfplätze Deutschlands und verfügt über 5,3 Kilometer Strand. An der zur Ruhe einladenden „Meere“ liegt das reetgedeckte „Haus des Gastes“.

Oevenum
Oevenum ist eines der größten Inseldörfer und liegt am Geest-Marsch-Rand. Die Ortschaft ist durch Tourismus geprägt und das, für Föhr typische Ortsbild ist sehr gut erhalten. Im Sommer findet hier wöchentlich der traditionelle Dorfmarkt statt. Auch im landwirtschaftlichen Museum lohnt sich ein Besuch.

Oldsum
Die Gemeinde Oldsum ist ein typisches Landdorf und besteht aus den Ortsteilen Oldsum, Klintum und Torftum. Oldsum liegt direkt an den Marschen und gehört zu den landwirtschaftlich geprägten Orten der Insel. Viele Bauernhöfe, Friesenwelle und urige Reetdachhäuser machen Oldsum, das seit 1995 annerkannte Erholungsort ist, so liebenswert. In Klintum wurde die 1901 erbaute und 1954 still gelegte Mühle aus den Ruinen durch private Initiativen neu errichtet.

Süderende
Süderende gehörte einst zum nördlich gelegenen Oldsum. Es ist ein fast rein erhaltenes Friesendorf mit typischen Schmalgiebelhäusern im schönen Ortskern. Den südlichen Abschluss des Ortes bildet die um 1150 erbaute und weithin sichtbare Kirche St. Laurentii. Süderende verfügt über einen Schulsportplatz sowie Tennisanlagen (Freiplätze und Hallen)

Utersum
Die Gemeinde Utersum besteht aus dem Hauptort Utersum und dem Ortsteil Hedehusum. Utersum ist am äußeren Westende der Insel am Strand gelegen und eine stark touristisch geprägte Ortschaft. Der alte noch gut erhaltene Ortskern mit dem „taarepshüs“ befindet sich im Norden, nach Westen hin liegt noch ein vom Ort abgesetzter, küstenparalleler Streifen mit Wohnbebauung. Dort, direkt an die See angrenzend, befinden sich auch das “Haus des Gastes” und das kleine Kurmittelhaus.

Witsum
Das kleinste Dorf Witsum mit rund 100 Einwohnern liegt an der Südküste der Insel und weist einige Besonderheiten auf. Hier mündet die Godel, der einzige Fluss auf Föhr, in die Nordsee, nachdem sie sich durch die reizvolle Godelniederung mit ihren Salzwiesenbiotopen geschlängelt hat. In Witsum wird Demokratie in seiner Urform praktiziert, denn es entscheidet eine Versammlung aller Einwohner über die Geschicke ihres Ortes. 1995 erhielt Witsum die Anerkennung als Erholungsort.

Wrixum
Die Gemeinde Wrixum ist ebenfalls ein typisches Langdorf, das im Mittelalter entlang der Straßen gegründet wurde. Die Gemeinde grenzt unmittelbar an die Stadt Wyk und hat durchaus den Charakter eines Vorortes von Wyk. Im nordöstlichen Ortsteil weist Wrixum noch die an der Geest-Marsch-Grenze gewachsene Ortsstruktur und eine gut erhaltene alte Substanz an Friesenhäusern auf. Südlich der Landstraße 214 steht eine der 5 Föhrer Windmühlen ( Typ „Großer Erdholländer“), die auch besichtigt werden kann. Die Gemeinde Wrixum wurde im Jahr 1995 als Erholungsort anerkannt und verdankt seine steigende Beliebtheit bei Urlaubsgästen seiner Kombination aus friesischer Ruhe und fuß- bzw. fahrradläufiger Nähe zur attraktiven Stadt Wyk und deren ausgesprochen familienfreundlichen Strand- und Freizeitangeboten.

Stadt Wyk auf Föhr
Seit 1910 hat die Stadt Wyk auf Föhr Stadtrecht. Mit der Gründung des Seebades 1819 begann ein neuer entscheidender Abschnitt in der Geschichte der Stadt. Ärzte und Gäste hatten die heilklimatischen Vorzüge der Insel in der Nordsee erkannt, was seinen Niederschlag auch in steigenden Gästezahlen fand. In der sog. „Königszeit“ in den Jahren 1842-1847 erlebte Wyk durch die Sommeraufenthalte des dänischen Königs Christian VIII eine besondere Blütezeit. Im Sommer 2007 wurde nach 2,5-jähriger Bauphase die neue 2,6 Kilometer lange Promenade fertig gestellt. Die Anknüpfung an den Hafen wurde durch die Umgestaltung von Sandwall und Königsstraße in eine noch attraktivere Flaniermeile geschaffen.
Wyk überzeugt durch seinen wunderschönen und familienfreundlichen Sandstrand und ein breites und vielfältiges Gastronomieangebot. Darüber hinaus eröffnet Wyk mit seinen kulturellen Ferien- und Freizeitangeboten alle Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen und erholsamen Nordseeurlaub für Groß und Klein.


Föhrperle ist bewertet mit: 4.8 von 5 Punkten, basierend auf 18 Stimmen und 18 Beurteilungen.

Ferienhaus Föhrperle auf der Insel Föhr in Wyk Wrixum | Ohl-Dörp 26 | 25398 Wrixum | Föhr, Deutschland | Tel: 040 18179941 |

Autor: Jens Redmer